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ZPO § 311 Form der Urteilsverkündung

Zivilprozessordnung

(1) Das Urteil ergeht im Namen des Volkes.

(2) Das Urteil wird durch Vorlesung der Urteilsformel verkündet. Die Vorlesung der Urteilsformel kann durch eine Bezugnahme auf die Urteilsformel ersetzt werden, wenn bei der Verkündung von den Parteien niemand erschienen ist. Versäumnisurteile, Urteile, die auf Grund eines Anerkenntnisses erlassen werden, sowie Urteile, welche die Folge der Zurücknahme der Klage oder des Verzichts auf den Klageanspruch aussprechen, können verkündet werden, auch wenn die Urteilsformel noch nicht schriftlich abgefasst ist.

(3) Die Entscheidungsgründe werden, wenn es für angemessen erachtet wird, durch Vorlesung der Gründe oder durch mündliche Mitteilung des wesentlichen Inhalts verkündet.

(4) Wird das Urteil nicht in dem Termin verkündet, in dem die mündliche Verhandlung geschlossen wird, so kann es der Vorsitzende in Abwesenheit der anderen Mitglieder des Prozessgerichts verkünden.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Landessozialgericht NRW - L 15 U 452/23
2. Dezember 2025
L 15 U 452/23 2. Dezember 2025
Beschluss vom Bundesgerichtshof - AnwZ (Brfg) 24/24
17. Juni 2025
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Urteil vom Bundesgerichtshof - IV ZR 83/24
11. Juni 2025
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Urteil vom Landgericht Saarbrücken (13. Zivilkammer) - 13 S 46/25
2. Juni 2025
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Urteil vom Landessozialgericht NRW - L 15 U 63/21
13. Mai 2025
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Urteil vom Bundesgerichtshof - I ZR 20/24
6. März 2025
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Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart (Senat für Familiensachen) - 17 UF 184/24
23. Januar 2025
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Urteil vom Bundesarbeitsgericht - 2 AZR 260/23
24. Oktober 2024
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8. Juli 2024
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - VIII ZR 15/24
14. Mai 2024
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