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BGB § 122 Schadensersatzpflicht des Anfechtenden

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ist eine Willenserklärung nach § 118 nichtig oder auf Grund der §§ 119, 120 angefochten, so hat der Erklärende, wenn die Erklärung einem anderen gegenüber abzugeben war, diesem, andernfalls jedem Dritten den Schaden zu ersetzen, den der andere oder der Dritte dadurch erleidet, dass er auf die Gültigkeit der Erklärung vertraut, jedoch nicht über den Betrag des Interesses hinaus, welches der andere oder der Dritte an der Gültigkeit der Erklärung hat.

(2) Die Schadensersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Beschädigte den Grund der Nichtigkeit oder der Anfechtbarkeit kannte oder infolge von Fahrlässigkeit nicht kannte (kennen musste).

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Amtsgericht Steinfurt - 21 C 908/24
24. Juni 2025
21 C 908/24 24. Juni 2025
Urteil vom Finanzgericht Münster - 5 K 694/17 U
17. März 2025
5 K 694/17 U 17. März 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 24 U 54/24
24. Oktober 2024
24 U 54/24 24. Oktober 2024
Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht - 1 U 32/24
30. August 2024
1 U 32/24 30. August 2024
Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen - 1 U 32/24
30. August 2024
1 U 32/24 30. August 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (21. Zivilsenat) - 21 W 146/23
24. Juli 2024
21 W 146/23 24. Juli 2024
Beschluss vom Kammergericht (5. Zivilsenat) - 5 W 139/23
1. März 2024
5 W 139/23 1. März 2024
Urteil vom Landgericht Itzehoe (9. Zivilkammer) - 9 S 25/23
1. März 2024
9 S 25/23 1. März 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 10 U 70/23
7. Februar 2024
10 U 70/23 7. Februar 2024
Beschluss vom Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht - 12 KN 61/21
30. Januar 2024
12 KN 61/21 30. Januar 2024