BGB § 1630 Elterliche Sorge bei Pflegerbestellung oder Familienpflege

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die elterliche Sorge erstreckt sich nicht auf Angelegenheiten des Kindes, für die ein Pfleger bestellt ist.

(2) Steht die Personensorge oder die Vermögenssorge einem Pfleger zu, so entscheidet das Familiengericht, falls sich die Eltern und der Pfleger in einer Angelegenheit nicht einigen können, die sowohl die Person als auch das Vermögen des Kindes betrifft.

(3) Geben die Eltern das Kind für längere Zeit in Familienpflege, so kann das Familiengericht auf Antrag der Eltern oder der Pflegeperson Angelegenheiten der elterlichen Sorge auf die Pflegeperson übertragen. Für die Übertragung auf Antrag der Pflegeperson ist die Zustimmung der Eltern erforderlich. Im Umfang der Übertragung hat die Pflegeperson die Rechte und Pflichten eines Pflegers.

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Zitiert von

Beschluss vom Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern (6. Senat) - L 6 P 16/18 B ER
2. Juli 2018
L 6 P 16/18 B ER 2. Juli 2018
Urteil vom Verwaltungsgericht Magdeburg (6. Kammer) - 6 A 144/17
16. April 2018
6 A 144/17 16. April 2018
Beschluss vom Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern (6. Senat) - L 6 P 11/17 B ER
1. Februar 2018
L 6 P 11/17 B ER 1. Februar 2018
Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (5. Senat) - 5 C 12/16
27. April 2017
5 C 12/16 27. April 2017
Urteil vom Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (7. Senat) - 7 A 10040/13
27. Juni 2013
7 A 10040/13 27. Juni 2013
Beschluss vom Oberlandesgericht Naumburg (2. Senat für Familiensachen) - 8 UF 180/12
7. März 2013
8 UF 180/12 7. März 2013