BGB § 164 Wirkung der Erklärung des Vertreters

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Eine Willenserklärung, die jemand innerhalb der ihm zustehenden Vertretungsmacht im Namen des Vertretenen abgibt, wirkt unmittelbar für und gegen den Vertretenen. Es macht keinen Unterschied, ob die Erklärung ausdrücklich im Namen des Vertretenen erfolgt oder ob die Umstände ergeben, dass sie in dessen Namen erfolgen soll.

(2) Tritt der Wille, in fremdem Namen zu handeln, nicht erkennbar hervor, so kommt der Mangel des Willens, im eigenen Namen zu handeln, nicht in Betracht.

(3) Die Vorschriften des Absatzes 1 finden entsprechende Anwendung, wenn eine gegenüber einem anderen abzugebende Willenserklärung dessen Vertreter gegenüber erfolgt.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Beschluss vom Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern (6. Senat) - L 6 SV 1/18
15. November 2018
L 6 SV 1/18 15. November 2018
Urteil vom Verwaltungsgericht Aachen - 7 K 2350/18
9. November 2018
7 K 2350/18 9. November 2018
Urteil vom Oberlandesgericht Rostock (3. Zivilsenat) - 3 U 16/17
8. März 2018
3 U 16/17 8. März 2018
Urteil vom Landgericht Braunschweig (3. Zivilkammer) - 3 O 908/17
7. März 2018
3 O 908/17 7. März 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 121/17
27. Februar 2018
VI ZR 121/17 27. Februar 2018
Urteil vom Bundesarbeitsgericht (4. Senat) - 4 AZR 202/15
13. Dezember 2017
4 AZR 202/15 13. Dezember 2017
Urteil vom Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht (3. Senat) - 3 LB 3/17
7. Dezember 2017
3 LB 3/17 7. Dezember 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (Senat für Notarsachen) - NotSt (Brfg) 4/17
13. November 2017
NotSt (Brfg) 4/17 13. November 2017
Beschluss vom Landesarbeitsgericht Hamburg (6. Kammer) - 6 TaBV 5/17
3. November 2017
6 TaBV 5/17 3. November 2017
Urteil vom Landgericht Verden (Aller) (1. Zivilkammer) - 1 S 19/16
18. August 2017
1 S 19/16 18. August 2017