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FamFG § 52 Einleitung des Hauptsacheverfahrens

Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit

(1) Ist eine einstweilige Anordnung erlassen, hat das Gericht auf Antrag eines Beteiligten das Hauptsacheverfahren einzuleiten. Das Gericht kann mit Erlass der einstweiligen Anordnung eine Frist bestimmen, vor deren Ablauf der Antrag unzulässig ist. Die Frist darf drei Monate nicht überschreiten.

(2) In Verfahren, die nur auf Antrag eingeleitet werden, hat das Gericht auf Antrag anzuordnen, dass der Beteiligte, der die einstweilige Anordnung erwirkt hat, binnen einer zu bestimmenden Frist Antrag auf Einleitung des Hauptsacheverfahrens oder Antrag auf Bewilligung von Verfahrenskostenhilfe für das Hauptsacheverfahren stellt. Die Frist darf drei Monate nicht überschreiten. Wird dieser Anordnung nicht Folge geleistet, ist die einstweilige Anordnung aufzuheben.

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Beschluss vom Amtsgericht Eschweiler - 15 F 80/23
8. Mai 2024
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Beschluss vom Oberlandesgericht Nürnberg - 11 UF 543/23
28. Juli 2023
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Nichtannahmebeschluss vom Unknown court (2. Senat 2. Kammer) - 2 BvR 2038/19
8. August 2021
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - XII ZB 161/19
1. Juli 2020
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Beschluss vom Landgericht Krefeld - 7 T 99/17
27. Juni 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 98/16
18. Januar 2017
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 13 UF 126/16
14. November 2016
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Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat 1. Kammer) - 1 BvR 1125/14
29. September 2015
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Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart - 11 UF 113/15
20. Juli 2015
11 UF 113/15 20. Juli 2015
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 6 UF 98/14
30. Januar 2015
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