StGB § 55 Nachträgliche Bildung der Gesamtstrafe

Strafgesetzbuch

(1) Die §§ 53 und 54 sind auch anzuwenden, wenn ein rechtskräftig Verurteilter, bevor die gegen ihn erkannte Strafe vollstreckt, verjährt oder erlassen ist, wegen einer anderen Straftat verurteilt wird, die er vor der früheren Verurteilung begangen hat. Als frühere Verurteilung gilt das Urteil in dem früheren Verfahren, in dem die zugrundeliegenden tatsächlichen Feststellungen letztmals geprüft werden konnten.

(2) Nebenstrafen, Nebenfolgen und Maßnahmen (§ 11 Abs. 1 Nr. 8), auf die in der früheren Entscheidung erkannt war, sind aufrechtzuerhalten, soweit sie nicht durch die neue Entscheidung gegenstandslos werden.

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Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 1 RVs 78/20
21. April 2020
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 2 Ausl. 18/20
27. Februar 2020
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Beschluss vom Landgericht Nürnberg-Fürth - 18 Qs 56/18
19. August 2019
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Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 269/18
8. November 2018
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11. Juli 2018
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22. Juni 2018
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12. April 2018
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10. April 2018
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