StGB § 55 Nachträgliche Bildung der Gesamtstrafe

Strafgesetzbuch

(1) Die §§ 53 und 54 sind auch anzuwenden, wenn ein rechtskräftig Verurteilter, bevor die gegen ihn erkannte Strafe vollstreckt, verjährt oder erlassen ist, wegen einer anderen Straftat verurteilt wird, die er vor der früheren Verurteilung begangen hat. Als frühere Verurteilung gilt das Urteil in dem früheren Verfahren, in dem die zugrundeliegenden tatsächlichen Feststellungen letztmals geprüft werden konnten.

(2) Nebenstrafen, Nebenfolgen und Maßnahmen (§ 11 Abs. 1 Nr. 8), auf die in der früheren Entscheidung erkannt war, sind aufrechtzuerhalten, soweit sie nicht durch die neue Entscheidung gegenstandslos werden.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 269/18
8. November 2018
4 StR 269/18 8. November 2018
Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (1. Strafsenat) - 1 OLG 2 Ss 29/18
31. August 2018
1 OLG 2 Ss 29/18 31. August 2018
Beschluss vom Verwaltungsgericht Hamburg (1. Kammer) - 1 E 2009/18
22. Juni 2018
1 E 2009/18 22. Juni 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 569/17
6. Juni 2018
4 StR 569/17 6. Juni 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Strafsenat) - 5 StR 611/17
10. April 2018
5 StR 611/17 10. April 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 531/17
13. März 2018
4 StR 531/17 13. März 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 530/17
6. März 2018
3 StR 530/17 6. März 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 163/17
6. Februar 2018
2 StR 163/17 6. Februar 2018
Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 2. Kammer) - 2 BvR 2312/17
20. Dezember 2017
2 BvR 2312/17 20. Dezember 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 589/17
19. Dezember 2017
4 StR 589/17 19. Dezember 2017