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StGB § 55 Nachträgliche Bildung der Gesamtstrafe

Strafgesetzbuch

(1) Die §§ 53 und 54 sind auch anzuwenden, wenn ein rechtskräftig Verurteilter, bevor die gegen ihn erkannte Strafe vollstreckt, verjährt oder erlassen ist, wegen einer anderen Straftat verurteilt wird, die er vor der früheren Verurteilung begangen hat. Als frühere Verurteilung gilt das Urteil in dem früheren Verfahren, in dem die zugrundeliegenden tatsächlichen Feststellungen letztmals geprüft werden konnten.

(2) Nebenstrafen, Nebenfolgen und Maßnahmen (§ 11 Abs. 1 Nr. 8), auf die in der früheren Entscheidung erkannt war, sind aufrechtzuerhalten, soweit sie nicht durch die neue Entscheidung gegenstandslos werden.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof - 5 StR 612/25
25. Februar 2026
5 StR 612/25 25. Februar 2026
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 2 StR 702/25
28. Januar 2026
2 StR 702/25 28. Januar 2026
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 6 StR 245/25
22. Januar 2026
6 StR 245/25 22. Januar 2026
Urteil vom Landgericht Ravensburg (5. Strafkammer) - 5 NBs 27 Js 1020/25
19. Januar 2026
5 NBs 27 Js 1020/25 19. Januar 2026
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 4 StR 537/25
12. Januar 2026
4 StR 537/25 12. Januar 2026
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 1 StR 475/25
8. Januar 2026
1 StR 475/25 8. Januar 2026
Beschluss vom Bayerisches Oberstes Landesgericht - 206 StRR 398/25
7. Januar 2026
206 StRR 398/25 7. Januar 2026
Urteil vom Landgericht Ravensburg (6. Strafkammer) - 6 NBs 25 Js 4939/23
18. Dezember 2025
6 NBs 25 Js 4939/23 18. Dezember 2025
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 4 StR 493/25
18. Dezember 2025
4 StR 493/25 18. Dezember 2025
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 6 StR 461/25
17. Dezember 2025
6 StR 461/25 17. Dezember 2025