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StGB § 56g Straferlaß

Strafgesetzbuch

(1) Widerruft das Gericht die Strafaussetzung nicht, so erläßt es die Strafe nach Ablauf der Bewährungszeit. § 56f Abs. 3 Satz 1 ist anzuwenden.

(2) Das Gericht kann den Straferlaß widerrufen, wenn der Verurteilte wegen einer in der Bewährungszeit begangenen vorsätzlichen Straftat zu Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten verurteilt wird. Der Widerruf ist nur innerhalb von einem Jahr nach Ablauf der Bewährungszeit und von sechs Monaten nach Rechtskraft der Verurteilung zulässig. § 56f Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 gilt entsprechend.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 1 Ws 160/25
12. Juni 2025
1 Ws 160/25 12. Juni 2025
Beschluss vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (12. Senat) - 12 S 479/25
17. März 2025
12 S 479/25 17. März 2025
Urteil vom Verwaltungsgericht Düsseldorf - 17 K 8033/21.A
11. Februar 2025
17 K 8033/21.A 11. Februar 2025
Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (1. Strafsenat) - 1 Ws 278/24
8. Januar 2025
1 Ws 278/24 8. Januar 2025
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 2 StR 350/24
7. Januar 2025
2 StR 350/24 7. Januar 2025
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 1 StR 353/24
28. November 2024
1 StR 353/24 28. November 2024
Beschluss vom Landgericht Stuttgart (8. Große Strafkammer) - 8 Qs 46/24
11. November 2024
8 Qs 46/24 11. November 2024
Beschluss vom Landgericht Nürnberg-Fürth - 18 Qs 15/24
28. August 2024
18 Qs 15/24 28. August 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 3 Ws 295/24
27. August 2024
3 Ws 295/24 27. August 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 3 Ws 204/24
25. Juni 2024
3 Ws 204/24 25. Juni 2024