StGB § 56g Straferlaß

Strafgesetzbuch

(1) Widerruft das Gericht die Strafaussetzung nicht, so erläßt es die Strafe nach Ablauf der Bewährungszeit. § 56f Abs. 3 Satz 1 ist anzuwenden.

(2) Das Gericht kann den Straferlaß widerrufen, wenn der Verurteilte wegen einer in der Bewährungszeit begangenen vorsätzlichen Straftat zu Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten verurteilt wird. Der Widerruf ist nur innerhalb von einem Jahr nach Ablauf der Bewährungszeit und von sechs Monaten nach Rechtskraft der Verurteilung zulässig. § 56f Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 gilt entsprechend.

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Urteil vom Oberlandesgericht München - 2 Ws 130/20, 2 Ws 195/20
14. Februar 2020
2 Ws 130/20, 2 Ws 195/20 14. Februar 2020
Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe - 2 Ws 360/16
5. Dezember 2016
2 Ws 360/16 5. Dezember 2016
Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe - 2 Ws 495/15
26. November 2015
2 Ws 495/15 26. November 2015
Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 1. Kammer) - 2 BvR 2595/12
20. März 2013
2 BvR 2595/12 20. März 2013
Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart - 2 Ws 164/07
27. Juni 2007
2 Ws 164/07 27. Juni 2007
Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart - 2 Ws 214/06
10. November 2006
2 Ws 214/06 10. November 2006