Warnung: Dieser Gesetzestext ist möglicherweise veraltet, da der Inhalt nicht aktiv gepflegt wird. Bitte prüfen Sie die offiziellen Quellen.

StGB § 56g Straferlaß

Strafgesetzbuch

(1) Widerruft das Gericht die Strafaussetzung nicht, so erläßt es die Strafe nach Ablauf der Bewährungszeit. § 56f Abs. 3 Satz 1 ist anzuwenden.

(2) Das Gericht kann den Straferlaß widerrufen, wenn der Verurteilte wegen einer in der Bewährungszeit begangenen vorsätzlichen Straftat zu Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten verurteilt wird. Der Widerruf ist nur innerhalb von einem Jahr nach Ablauf der Bewährungszeit und von sechs Monaten nach Rechtskraft der Verurteilung zulässig. § 56f Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 gilt entsprechend.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Verwaltungsgericht Düsseldorf - 17 K 8033/21.A
11. Februar 2025
17 K 8033/21.A 11. Februar 2025
Beschluss vom Landgericht Nürnberg-Fürth - 18 Qs 15/24
28. August 2024
18 Qs 15/24 28. August 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 3 Ws 295/24
27. August 2024
3 Ws 295/24 27. August 2024
Beschluss vom Amtsgericht Dortmund - 767 BRs-802 Js 1470/21-6/24
28. Mai 2024
767 BRs-802 Js 1470/21-6/24 28. Mai 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 2 Ws 28/24
30. Januar 2024
2 Ws 28/24 30. Januar 2024
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 2 StR 118/22
30. März 2023
2 StR 118/22 30. März 2023
Urteil vom Oberlandesgericht Oldenburg - 15 EK 3/21, 15 EK 4/21,15 EK 5/21
29. November 2022
15 EK 3/21, 15 EK 4/21,15 EK 5/21 29. November 2022
None vom Oberlandesgericht Dresden - 2 Ws 373/21
20. Januar 2022
2 Ws 373/21 20. Januar 2022
Urteil vom Bundesverwaltungsgericht - 2 WD 11/21
28. September 2021
2 WD 11/21 28. September 2021
Beschluss vom Oberlandesgericht Braunschweig (1. Strafsenat) - 1 WS 199/21
3. September 2021
1 WS 199/21 3. September 2021