StGB § 68f Führungsaufsicht bei Nichtaussetzung des Strafrestes

Strafgesetzbuch

(1) Ist eine Freiheitsstrafe oder Gesamtfreiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren wegen vorsätzlicher Straftaten oder eine Freiheitsstrafe oder Gesamtfreiheitsstrafe von mindestens einem Jahr wegen Straftaten der in § 181b genannten Art vollständig vollstreckt worden, tritt mit der Entlassung der verurteilten Person aus dem Strafvollzug Führungsaufsicht ein. Dies gilt nicht, wenn im Anschluss an die Strafverbüßung eine freiheitsentziehende Maßregel der Besserung und Sicherung vollzogen wird.

(2) Ist zu erwarten, dass die verurteilte Person auch ohne die Führungsaufsicht keine Straftaten mehr begehen wird, ordnet das Gericht an, dass die Maßregel entfällt.

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Beschluss vom Landgericht Trier - 2a Qs 29/18
29. Oktober 2018
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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht - 2 Ws 10/18
5. Februar 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 ARs 524/17
13. Dezember 2017
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Urteil vom Verwaltungsgericht Hamburg (9. Kammer) - 9 K 6154/14
10. Februar 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 334/16
19. Januar 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 ARs 196/16
8. Dezember 2016
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Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 3. Kammer) - 2 BvR 496/12
30. März 2016
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Ablehnung einstweilige Anordnung vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 3. Kammer) - 2 BvR 2095/14
22. Januar 2015
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Einstweilige Anordnung vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 2. Kammer) - 2 BvR 636/12
12. Dezember 2013
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Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat 1. Kammer) - 1 BvR 1106/08
8. Dezember 2010
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