UrhG § 97 Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz

Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte

(1) Wer das Urheberrecht oder ein anderes nach diesem Gesetz geschütztes Recht widerrechtlich verletzt, kann von dem Verletzten auf Beseitigung der Beeinträchtigung, bei Wiederholungsgefahr auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. Der Anspruch auf Unterlassung besteht auch dann, wenn eine Zuwiderhandlung erstmalig droht.

(2) Wer die Handlung vorsätzlich oder fahrlässig vornimmt, ist dem Verletzten zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. Bei der Bemessung des Schadensersatzes kann auch der Gewinn, den der Verletzer durch die Verletzung des Rechts erzielt hat, berücksichtigt werden. Der Schadensersatzanspruch kann auch auf der Grundlage des Betrages berechnet werden, den der Verletzer als angemessene Vergütung hätte entrichten müssen, wenn er die Erlaubnis zur Nutzung des verletzten Rechts eingeholt hätte. Urheber, Verfasser wissenschaftlicher Ausgaben (§ 70), Lichtbildner (§ 72) und ausübende Künstler (§ 73) können auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine Entschädigung in Geld verlangen, wenn und soweit dies der Billigkeit entspricht.

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Beschluss vom Landgericht Köln - 14 O 304/20
9. Oktober 2020
14 O 304/20 9. Oktober 2020
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 6 U 212/19
17. Juli 2020
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Urteil vom Landgericht Köln - 14 O 171/19
30. Januar 2020
14 O 171/19 30. Januar 2020
Urteil vom Landgericht Düsseldorf - 14c O 225/17
17. September 2019
14c O 225/17 17. September 2019
Urteil vom Landgericht Köln - 28 O 512/09
16. September 2019
28 O 512/09 16. September 2019
Urteil vom Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) - 3c C 196/18
7. November 2018
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EuGH-Vorlage vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 53/17
20. September 2018
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EuGH-Vorlage vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 140/15
13. September 2018
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 308 O 343/16
22. Juni 2018
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Urteil vom Landgericht Flensburg - 8 S 21/16
4. Mai 2018
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