UrhG § 97 Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz

Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte

(1) Wer das Urheberrecht oder ein anderes nach diesem Gesetz geschütztes Recht widerrechtlich verletzt, kann von dem Verletzten auf Beseitigung der Beeinträchtigung, bei Wiederholungsgefahr auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. Der Anspruch auf Unterlassung besteht auch dann, wenn eine Zuwiderhandlung erstmalig droht.

(2) Wer die Handlung vorsätzlich oder fahrlässig vornimmt, ist dem Verletzten zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. Bei der Bemessung des Schadensersatzes kann auch der Gewinn, den der Verletzer durch die Verletzung des Rechts erzielt hat, berücksichtigt werden. Der Schadensersatzanspruch kann auch auf der Grundlage des Betrages berechnet werden, den der Verletzer als angemessene Vergütung hätte entrichten müssen, wenn er die Erlaubnis zur Nutzung des verletzten Rechts eingeholt hätte. Urheber, Verfasser wissenschaftlicher Ausgaben (§ 70), Lichtbildner (§ 72) und ausübende Künstler (§ 73) können auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine Entschädigung in Geld verlangen, wenn und soweit dies der Billigkeit entspricht.

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Zitiert von

Urteil vom Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) - 3c C 196/18
7. November 2018
3c C 196/18 7. November 2018
EuGH-Vorlage vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 53/17
20. September 2018
I ZR 53/17 20. September 2018
EuGH-Vorlage vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 140/15
13. September 2018
I ZR 140/15 13. September 2018
Urteil vom Landgericht Hamburg - 308 O 343/16
22. Juni 2018
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Urteil vom Landgericht Flensburg - 8 S 21/16
4. Mai 2018
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Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 265/16
22. März 2018
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Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht - 7 U 57/13
13. März 2018
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 308 O 488/16
26. Januar 2018
308 O 488/16 26. Januar 2018
Urteil vom Landgericht Hamburg - 310 O 111/17
11. Januar 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 186/16
6. Dezember 2017
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