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StPO § 111h Wirkung der Vollziehung des Vermögensarrestes

Strafprozeßordnung

(1) Die Vollziehung des Vermögensarrestes in einen Gegenstand hat die Wirkung eines Veräußerungsverbots im Sinne des § 136 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Für das Sicherungsrecht, das in Vollziehung des Vermögensarrestes entsteht, gilt § 80 Absatz 2 Satz 2 der Insolvenzordnung.

(2) Zwangsvollstreckungen in Gegenstände, die im Wege der Arrestvollziehung gepfändet worden sind, sind während der Dauer der Arrestvollziehung nicht zulässig. Die Vollziehung einer Arrestanordnung nach § 324 der Abgabenordnung bleibt unberührt, soweit der Arrestanspruch aus der Straftat erwachsen ist.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (6. Zivilsenat) - 6 U 14/25
19. Februar 2026
6 U 14/25 19. Februar 2026
Urteil vom Landgericht Oldenburg (Oldenburg) - 16 O 3207/23
25. November 2024
16 O 3207/23 25. November 2024
Beschluss vom Landgericht Köln - 118 Qs 12/24
2. Juli 2024
118 Qs 12/24 2. Juli 2024
Beschluss vom Landgericht Stuttgart (6. Große Strafkammer) - 6 Qs 6/23
18. Oktober 2023
6 Qs 6/23 18. Oktober 2023
Beschluss vom Bundesgerichtshof - V ZB 68/22
6. Juli 2023
V ZB 68/22 6. Juli 2023
Beschluss vom Bundesgerichtshof - V ZB 57/22
6. Juli 2023
V ZB 57/22 6. Juli 2023
Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen - 3 W 13/22
12. September 2022
3 W 13/22 12. September 2022
Endurteil vom Oberlandesgericht München - 13 U 7646/21
19. Januar 2022
13 U 7646/21 19. Januar 2022
Endurteil vom Oberlandesgericht München - 8 U 5670/21
11. November 2021
8 U 5670/21 11. November 2021
Beschluss vom Landgericht Berlin (2. Große Strafkammer) - 502 Qs 36/21
11. November 2021
502 Qs 36/21 11. November 2021