StPO § 453c Vorläufige Maßnahmen vor Widerruf der Aussetzung

Strafprozeßordnung

(1) Sind hinreichende Gründe für die Annahme vorhanden, daß die Aussetzung widerrufen wird, so kann das Gericht bis zur Rechtskraft des Widerrufsbeschlusses, um sich der Person des Verurteilten zu versichern, vorläufige Maßnahmen treffen, notfalls, unter den Voraussetzungen des § 112 Abs. 2 Nr. 1 oder 2, oder, wenn bestimmte Tatsachen die Gefahr begründen, daß der Verurteilte erhebliche Straftaten begehen werde, einen Haftbefehl erlassen.

(2) Die auf Grund eines Haftbefehls nach Absatz 1 erlittene Haft wird auf die zu vollstreckende Freiheitsstrafe angerechnet. § 33 Abs. 4 Satz 1 sowie die §§ 114 bis 115a, 119 und 119a gelten entsprechend.

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Beschluss vom Amtsgericht Pirmasens - 1 VRJs 91/17 jug
30. Januar 2018
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Urteil vom Verwaltungsgericht Hamburg (9. Kammer) - 9 K 6154/14
10. Februar 2017
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Beschluss vom Landgericht Landau in der Pfalz (Strafvollstreckungskammer) - 1 StVK 227/13
9. September 2016
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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (2. Strafsenat) - 2 Ws 12/15
9. Februar 2015
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Beschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat) - 2 BvR 228/12
20. Februar 2013
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