ZPO § 249 Wirkung von Unterbrechung und Aussetzung

Zivilprozessordnung

(1) Die Unterbrechung und Aussetzung des Verfahrens hat die Wirkung, dass der Lauf einer jeden Frist aufhört und nach Beendigung der Unterbrechung oder Aussetzung die volle Frist von neuem zu laufen beginnt.

(2) Die während der Unterbrechung oder Aussetzung von einer Partei in Ansehung der Hauptsache vorgenommenen Prozesshandlungen sind der anderen Partei gegenüber ohne rechtliche Wirkung.

(3) Durch die nach dem Schluss einer mündlichen Verhandlung eintretende Unterbrechung wird die Verkündung der auf Grund dieser Verhandlung zu erlassenden Entscheidung nicht gehindert.

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Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 14/18
22. November 2018
IX ZR 14/18 22. November 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 285/17
20. Juni 2018
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Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (6. Senat) - 6 B 1/18
7. Juni 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 2/18
1. März 2018
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Urteil vom Landgericht Frankenthal (Pfalz) (8. Zivilkammer) - 8 O 158/17
28. Dezember 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 16/16
24. Oktober 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZB 13/14
19. September 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZB 100/16
28. Juni 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZB 55/16
20. Juni 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZB 51/16
20. Juni 2017
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