BGB § 1605 Auskunftspflicht

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Verwandte in gerader Linie sind einander verpflichtet, auf Verlangen über ihre Einkünfte und ihr Vermögen Auskunft zu erteilen, soweit dies zur Feststellung eines Unterhaltsanspruchs oder einer Unterhaltsverpflichtung erforderlich ist. Über die Höhe der Einkünfte sind auf Verlangen Belege, insbesondere Bescheinigungen des Arbeitgebers, vorzulegen. Die §§ 260, 261 sind entsprechend anzuwenden.

(2) Vor Ablauf von zwei Jahren kann Auskunft erneut nur verlangt werden, wenn glaubhaft gemacht wird, dass der zur Auskunft Verpflichtete später wesentlich höhere Einkünfte oder weiteres Vermögen erworben hat.

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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 637/17
18. Juli 2018
XII ZB 637/17 18. Juli 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 503/16
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10. November 2016
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3. März 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 328/11
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Beschluss vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat) - 1 BvR 472/14
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