BGB § 254 Mitverschulden

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Hat bei der Entstehung des Schadens ein Verschulden des Beschädigten mitgewirkt, so hängt die Verpflichtung zum Ersatz sowie der Umfang des zu leistenden Ersatzes von den Umständen, insbesondere davon ab, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder dem anderen Teil verursacht worden ist.

(2) Dies gilt auch dann, wenn sich das Verschulden des Beschädigten darauf beschränkt, dass er unterlassen hat, den Schuldner auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, die der Schuldner weder kannte noch kennen musste, oder dass er unterlassen hat, den Schaden abzuwenden oder zu mindern. Die Vorschrift des § 278 findet entsprechende Anwendung.

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Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (1. Zivilsenat) - 1 U 39/19
7. Oktober 2020
1 U 39/19 7. Oktober 2020
Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (1. Zivilsenat) - 1 U 57/19
7. Oktober 2020
1 U 57/19 7. Oktober 2020
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht (4. Kammer) - 4 A 204/18
30. September 2020
4 A 204/18 30. September 2020
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 18 U 18/19
24. September 2020
18 U 18/19 24. September 2020
Urteil vom Landesarbeitsgericht Köln - 4 Sa 704/19
16. September 2020
4 Sa 704/19 16. September 2020
Urteil vom Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (2. Berufungskammer) - 2 Sa 16/20
15. September 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Celle (14. Zivilsenat) - 14 U 37/20
5. August 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 2 U 125/19
28. Mai 2020
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Urteil vom Verwaltungsgericht Stuttgart - 14 K 20290/17
28. Mai 2020
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Endurteil vom Oberlandesgericht München - 10 U 6795/19
27. Mai 2020
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