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BGB § 254 Mitverschulden

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Hat bei der Entstehung des Schadens ein Verschulden des Beschädigten mitgewirkt, so hängt die Verpflichtung zum Ersatz sowie der Umfang des zu leistenden Ersatzes von den Umständen, insbesondere davon ab, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder dem anderen Teil verursacht worden ist.

(2) Dies gilt auch dann, wenn sich das Verschulden des Beschädigten darauf beschränkt, dass er unterlassen hat, den Schuldner auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, die der Schuldner weder kannte noch kennen musste, oder dass er unterlassen hat, den Schaden abzuwenden oder zu mindern. Die Vorschrift des § 278 findet entsprechende Anwendung.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 19 U 134/25
24. April 2026
19 U 134/25 24. April 2026
Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 13 A 1269/23
31. März 2026
13 A 1269/23 31. März 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (6. Zivilsenat) - 6 U 139/25
24. März 2026
6 U 139/25 24. März 2026
Urteil vom Bundesgerichtshof - VIa ZR 473/24
4. März 2026
VIa ZR 473/24 4. März 2026
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (7. Zivilsenat) - 7 U 67/25
3. März 2026
7 U 67/25 3. März 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 7 U 47/25
27. Februar 2026
7 U 47/25 27. Februar 2026
Urteil vom Landgericht Wuppertal - 3 O 143/25
25. Februar 2026
3 O 143/25 25. Februar 2026
Urteil vom Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken (3. Zivilsenat) - 3 U 17/24
13. Februar 2026
3 U 17/24 13. Februar 2026
Urteil vom Landgericht Waldshut-Tiengen (4. Zivilkammer) - 4 O 116/25
3. Februar 2026
4 O 116/25 3. Februar 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 19 U 53/25
29. Januar 2026
19 U 53/25 29. Januar 2026