Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 13 B 839/22

Tenor

Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 13. Juli 2022 wird zurückgewiesen.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens einschließlich der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen.

Der Streitwert wird für auch für das Beschwerdeverfahren auf 15.000 Euro festgesetzt.


Gründe:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59

satzLinks">Überdies spricht auch ein systematischer Vergleich zum benachbarten Art. 10 Buchst. d) iv) der Richtlinie 2014/24/EU für das Abstellen auf die konkrete Ausschreibung. Nach dieser Vorschrift sind

60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75

ass="absatzLinks">Vgl. Begr. zum Zweiten Gesetz zur Änderung des Rettungsgesetzes NRW, in: LT-Drs. 16/6088, S. 35; Prütting, RettG NRW, 4. Aufl. 2016, § 13 Rn. 2 und 16.

76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 hts">98> class="absatzRechts">99 100 class="absatzLinks">festzustellen, dass der eingelegte Widerspruch und die erhobene Klage aufschiebende Wirkung haben (1.6),

101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 Rechts">111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134

satzLinks">Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 19. Januar 2017 ‑ 13 B 1163/16 -, juris, Rn. 17, mit Verweis auf BVerwG, Beschluss vom 29. August 1989 - 8 B 9.89 -, juris, Rn. 2.

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165 166 167 168 169 170 171pan>

ass="absatzLinks">Auch wenn der vom Antragsteller zu verhindern versuchte Vollzug des Vertrags im Wege nachträglichen Rechtsschutzes nicht rückgängig gemacht werden kann, fehlt es nach diesem Maßstab an einem qualifizierten Rechtsschutzbedürfnis. Es ist nicht ersichtlich, dass der Antragsteller durch die (vorläufige) Durchführung des Vertrags mit der Beigeladenen unzumutbare und irreversible Nachteile erleiden würde.

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