Urteil vom Landgericht Bonn - 22 KLs 38/22

Tenor

für Recht erkannt:

  1. Der Angeklagte ist des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit Vergewaltigung und in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen in sieben Fällen sowie des sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen in acht Fällen sowie des Herstellens kinderpornographischer Inhalte und des Besitzes kinderpornographischer Inhalte in Tateinheit mit Besitz jugendpornographischer Inhalte schuldig.

Er wird daher zu der Gesamtfreiheitsstrafe von

sechs Jahren

verurteilt.

  1. Das Smartphone Galaxy S5 (SM-G900F) sowie der PC HP (Modell: Z440 Workstation) unterliegen der Einziehung.

  1. 1. Der Angeklagte wird verurteilt, an die Adhäsionsklägerin K A ein Schmerzensgeld in Höhe von 30.000 EUR nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 18.01.2023 zu zahlen.

2. Es wird festgestellt, dass der Angeklagte verpflichtet ist, der Adhäsionsklägerin sämtliche materiellen und immateriellen Schäden, die aus dem schweren sexuellen Kindesmissbrauch künftig entstehen werden, zu ersetzen, soweit diese Ansprüche nicht auf Sozialversicherungsträger, Versorgungsamt, Krankenkasse oder andere Dritte übergegangen sind oder übergehen werden.

3. Es wird festgestellt, dass der Anspruch der Adhäsionsklägerin aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung resultiert.

  1. Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens. Der Angeklagte trägt ferner die durch den Adhäsionsantrag der Adhäsionsklägerin K A vom 17.01.2023 angefallenen gerichtlichen Kosten, die notwendigen Auslagen der Nebenklägerin sowie die der Adhäsionsklägerin K A durch den Adhäsionsantrag vom 17.01.2023 entstandenen notwendigen Auslagen. Seine durch den Adhäsionsantrag vom 17.01.2023 entstandenen notwendigen Auslagen trägt der Angeklagte selbst.

  1. Das Urteil zu II.1. ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar.

Angewendete Vorschriften:

§§ 174 Abs. 1 Nr. 3 (in der Fassung vom 27.01.2015), 176 Abs. 1 (in den Fassungen vom 27.01.2015, 13.03.2020 und 01.01.2021), 176a Abs. 2 Nr. 1 (in den Fassungen vom 27.01.2015, 13.03.2020 und 01.01.2021), 177 Abs. 6 Satz 1, Satz 2 Nr. 1, 184b Abs. 1 Nr. 3 (in der Fassung vom 01.07.2017), Abs. 3 (in der Fassung vom 01.01.2021), 184c Abs. 3 (in der Fassung vom 01.01.2021), 184b Abs. 6 S. 2 (in der Fassung vom 30.11.2020), 74, 52, 53 StGB


Gründe

1

 

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40

II. Zur Sache

Vorgeschichte

41 42 43 44 45 46 47 48

Fall 1 (Fall 1 der Anklage)

49 50 51 52

Fall 2 (Fall 2 der Anklage)

53 54 55

Fall 3 (Fall 4 der Anklage)

56 57 58

Fall 4 (Fall 6 der Anklage)

59 60 61

Fälle 5 und 6 (Fälle 8 und 9 der Anklage)

62 63 64

Fälle 7 und 8 (Fälle 10 und 11 der Anklage)

65 66 67 68

Fall 9 (Fall 12 der Anklage)

69 70 71

Fall 10 (Fall 13 der Anklage)

72 73 74

Fall 11 (Fall 14 der Anklage):

75 76 77

Fälle 12 und 13 (Fall 15 und 16 der Anklage)

78 79 80

Fall 14 (Fall 17 der Anklage)

81 82 83

Fälle 15 und 16 (Fall 18 und 19 der Anklage)

84 85 86

Fall 17 (Fall 20 der Anklage)

87 88 89 90 91 92 93 94

Nachtatgeschehen

95 96 97 98 99 100 101

B. Beweiswürdigung

I.

102 103

II.

104 105

1.

106 107 108 109

2.

110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121

3.

122 123

4.

124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157

5.

158 159 160

6.

161 162 163 164

7.

165

8.

166 167 168

C. Rechtliche Würdigung

169

D. Strafzumessung

170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 183 184 188 189 190 194 195 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216

E. Ädhäsionsantrag

217 218 219 220 221 222 223 224 225

F. Einziehungsentscheidung

226

G. Kosten

227 228

Zitiert von

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