Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-6 U 96/08

Tenor

Auf die Berufungen der Kläger wird unter Zurückweisung ihrer weiter-gehenden Rechtsmittel sowie der Anschlussberufung der Beklagten das am 27. Mai 2008 verkündete Urteil der 10. Zivilkammer des Land-gerichts Düsseldorf teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst:

1. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger zu 1.) 6.141,33 €

nebst 4 % Zinsen

aus 3.400,-- € vom 11. April 2002 bis zum 30. Oktober 2003,

aus 6.900,-- € vom 31. Oktober 2003 bis zum 14. Juni 2005 und

aus 6.141,33 € vom 15. Juni 2005 bis zum 13. Januar 2008 sowie

nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 14. Januar 2008 sowie vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten in Höhe von 294,35 € zu zahlen.

2. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger zu 2.) 44.037,28 €

nebst 4 % Zinsen

aus 5.000,-- € am 14. Oktober 2003,

aus 10.000,-- € vom 15. Oktober 2003 bis zum 10. November 2003,

aus 20.100,-- € vom 11. November 2003 bis zum 28. November 2003,

aus 35.200,-- € vom 29. November 2003 bis zum 11. Dezember 2003,

aus 43.300,-- € vom 12. Dezember 2003 bis zum 8. Juli 2004,

aus 54.740,-- € vom 9. Juli 2004 bis 28. Dezember 2004,

aus 51.989,87 € vom 29. Dezember 2004 bis 2. Januar 2005 und

aus 44.037,28 € vom 3. Januar 2005 bis zum 13. Januar 2008 sowie

Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 14. Januar 2008 sowie vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten in Höhe von 765,29 € zu zahlen.

3. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin zu 3.) 4.608,11 €

nebst 4 % Zinsen

aus 5.005,-- € vom 23. Dezember 2003 bis zum 23. Januar 2006 und

aus 4.608,11 € vom 24. Januar 2006 bis zum 13. Januar 2008 sowie

Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 14. Januar 2008 sowie vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten in Höhe von 186,18 € zu zahlen.

Die weitergehenden Klagen werden abgewiesen.

Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Beklagte.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Beklagte kann die Zwangsvollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aufgrund dieses Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht die Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leisten.

Die Revision wird zugelassen.


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