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BGB § 1007 Ansprüche des früheren Besitzers, Ausschluss bei Kenntnis

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wer eine bewegliche Sache im Besitz gehabt hat, kann von dem Besitzer die Herausgabe der Sache verlangen, wenn dieser bei dem Erwerb des Besitzes nicht in gutem Glauben war.

(2) Ist die Sache dem früheren Besitzer gestohlen worden, verloren gegangen oder sonst abhanden gekommen, so kann er die Herausgabe auch von einem gutgläubigen Besitzer verlangen, es sei denn, dass dieser Eigentümer der Sache ist oder die Sache ihm vor der Besitzzeit des früheren Besitzers abhanden gekommen war. Auf Geld und Inhaberpapiere findet diese Vorschrift keine Anwendung.

(3) Der Anspruch ist ausgeschlossen, wenn der frühere Besitzer bei dem Erwerb des Besitzes nicht in gutem Glauben war oder wenn er den Besitz aufgegeben hat. Im Übrigen finden die Vorschriften der §§ 986 bis 1003 entsprechende Anwendung.

Referenzen

Zitiert von

Endurteil vom Oberlandesgericht München - 19 U 3294/25 e
27. April 2026
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Urteil vom Verwaltungsgericht Bremen - 7 K 1732/20
20. September 2022
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Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (Senat für Familiensachen) - 2 UF 152/19
7. Februar 2020
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Urteil vom Landgericht Marburg (1. . Zivilkammer) - 1 O 158/17
25. April 2018
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Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (2. Zivilsenat) - 2 W 11/18
9. Februar 2018
2 W 11/18 9. Februar 2018
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (1. Zivilsenat) - 1 U 196/16
8. Februar 2018
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Urteil vom Verwaltungsgericht Aachen - 4 K 864/14
23. Januar 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 8/15
16. September 2015
V ZR 8/15 16. September 2015
Urteil vom Landgericht Düsseldorf - 7 O 13/14
4. August 2015
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Urteil vom Landgericht Mönchengladbach - 1 O 236/11
5. Januar 2012
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