Urteil vom Landgericht Bochum - 7 Ks 3/25

Tenor

Der Angeklagte ist des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig.

Er wird zu einer Freiheitsstrafe von

6 Jahren

verurteilt.

Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens, seine notwendigen Auslagen und die notwendigen Auslagen des Nebenklägers.

Ferner wird der Angeklagte verurteilt, an den Nebenkläger G. A. ein Schmerzensgeld in Höhe von 7.000 Euro nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz ab dem 11.06.2025 zu zahlen.

Es wird festgestellt, dass der Angeklagte verpflichtet ist, dem Nebenkläger alle infolge der versuchten Tötungshandlung erwachsenen materiellen und immateriellen Schäden zu ersetzen, die diesem aus der von dem Angeklagten verübten Straftat vom 27.10.2024 zukünftig noch entstehen, soweit die Ansprüche nicht auf Sozialversicherungsträger oder sonstige Versicherungsträger übergangen sind.

Der Angeklagte trägt die Kosten des Adhäsionsverfahrens.

Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar.

Angewendete Vorschriften:

§§ 212 Abs. 1, 223 Abs. 1, 224 Abs. 1 Nr.2, Nr. 5, 22, 23, 52 StGB


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