Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 6 U 1/22 (Kart)

Tenor

  • 1.

    Die Berufungen des Beklagten und diejenigen der Klägerinnen gegen das Urteil des Landgerichts Düsseldorf werden zurückgewiesen.

  • 2.

    Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens, die außergerichtlichen Kosten des Beklagten im Berufungsverfahren und die außergerichtlichen Kosten der Streithelferin des Beklagten im Berufungsverfahren tragen die Klägerin zu 1) zu 66% und die Klägerin zu 2) zu 18%. Der Beklagte trägt die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens zu 16%. Die außergerichtlichen Kosten der Klägerin zu 1) im Berufungsverfahren trägt der Beklagte zu 11 % und die außergerichtlichen Kosten der Klägerin zu 2) im Berufungsverfahren zu 30%. Eine weitere Kostenerstattung findet nicht statt.

  • 3.

    Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Den Parteien wird nachgelassen, die Vollstreckung der jeweils anderen Partei durch Leistung einer Sicherheit oder Hinterlegung in Höhe von 110 % des aufgrund dieses Urteils vollstreckbaren Betrages abzuwenden, wenn nicht die vollstreckende Partei vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet.

  • 4.

    Die Revision wird zugelassen.


Gründe

A.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 56 57 58 59 60 61 62 63 64 67 68 69 70

B.

71

I. Berufung des Beklagten

72 73

1. Zulässigkeit der Feststellungsklagen

74 75 76

2. Begründetheit der Feststellungsklagen

77 78 79

a) Begründetheit der Feststellungsklage der Klägerin zu 1)

80 81 82
aa) Pflichtverletzung
83 84 85 86 87
bb) Verschulden
88 89 90 91 92 93 94 95 96
cc) Unvermeidbarer Verbotsirrtum
97 98
(1) Voraussetzungen
99 100 101
(2) Irrtum
102 103 104 105 106 107 108 109 110 111
(3) Unvermeidbarkeit
112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123
dd) Verjährung
124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134
ee) Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts
135 136 137 138 139 140 141

b) Begründetheit der Feststellungsklage der Klägerin zu 2)

142

II. Berufung der Klägerin zu 1)

143 144 145

1. Auffassungen für die Erstattungsfähigkeit von Kartellbußgeldern

146

a) Differenzhypothese

147 148 149 150 151 152

b) Einschränkungen

153 154 155 156 157 158 159

2. Auffassungen gegen die Erstattungsfähigkeit von Kartellbußgeldern

160 161 162 163 164

3. Abwägung

165

a) Nicht nur Haftungsreduzierung

166 167 168 169 170

b) Telelogische Reduktion

171 172
aa) Besonderheiten der Verbandsgeldbuße
173 174 175 176 177
bb) Sinn und Zweck
178 179 180 181 182 183
cc) Bundesgerichtshof
184 185 186 187 188

III. Berufung der Klägerin zu 2)

189 190 191 192

IV. Revision

193

V. Nebenentscheidungen

194

VI. Streitwert

195

VII. Nicht nachgelassene Schriftsätze

196 197 198 199 200

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