Urteil vom Landgericht Münster - 2 Ks 8/24 (30 Js 87/24)

Tenor

Der Angeklagte ist des versuchten Mordes in Tateinheit mit dem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion mit versuchter Todesfolge in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig.

Er wird zu einer Freiheitsstrafe von 11 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

Der Angeklagte wird verurteilt, an den Adhäsionskläger ein Schmerzensgeld in Höhe von 90.000 EUR zu zahlen.

Es wird festgestellt, dass der Schmerzensgeldanspruch auf einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung beruht.

Es wird festgestellt, dass der Angeklagte und Adhäsionsbeklagte verpflichtet ist, dem Adhäsionskläger alle künftigen materiellen Schäden infolge der Explosion vor dem Haus M.-straße in H. am 08.03.2024 zu ersetzen, soweit sie nicht auf Dritte übergegangen sind.

Im Übrigen wird von einer Entscheidung über den Adhäsionsantrag vom 26.09.2024 abgesehen.

Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens, die durch den Adhäsionsantrag des Adhäsionsklägers vom 26.09.2024 angefallenen gerichtlichen Kosten, die dem Nebenkläger erwachsenen notwendigen Auslagen sowie die dem Adhäsionskläger durch den Adhäsionsantrag entstandenen notwendigen Auslagen. Seine durch den Adhäsionsantrag ihm entstandenen notwendigen Auslagen trägt der Angeklagte selbst.

Soweit der Angeklagte zur Zahlung eines Schmerzensgeldes verurteilt wird, ist das Urteil vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages.

Angewandte Vorschriften:              §§ 211, 223, 224 Abs. 1 Nr. 1 und 5, 308 Abs. 1 und Abs. 3, 22, 23, 52 StGB


1

I.

2 3 4 5 6

II.

7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49

III.

50 51 52 53

a. Status des Angeklagten zu Beginn der Ermittlungen

54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76

2. Person

77 78 79 80 81 82 83

3. Vorgeschichte

84 85

a. Geschehnisse rund um den Tod des Hundes

86 87 88 89

b. Verlauf der Affäre

90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101

c. Verhalten der I. nach dem Ende der Affäre

102 103 104 105 106 107 108 109 110

d. Verhalten des Angeklagten nach dem Ende der Affäre

111 112 113 114

4. Tatvorbereitung

a. Tatvorbereitende Internetrecherchen

115 116 117 118

b. Aufenthalte des Angeklagten in H.

119 120 121 122 123 124 125 126 127 128

c. E-Bike Anmietung

129 130 131 132

d. Geschehensablauf auf der W.

133 134

e. Handynutzung des Angeklagten in der Nacht vom 07.03.2024 auf den 00.00.0000

135 136 137 138

5. Tatgeschehen

a. Geschehensablauf an der HV.-straße ab 6:25 Uhr

139 140 141 142 143 144 145 146

b. USBV

147 148 149 150 151 152 153 154

c. Kenntnis des Angeklagten vom Konzert des Zeugen DY. am 00.00.0000

155 156 157

6. Nachtatgeschehen

158 159 160 161

7. Täterschaft

162 163 164

a. Belastende Umstände

165

aa. Bauteile und Herstellungswerkzeug der USBV

166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177

bb. Umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen

178

cc. Motiv

179 180 181 182 183 184 185 186 187 188

b. Entlastende Umstände

189

aa. An- und Abreise zum/vom Tatort

190 191

bb. Herkunft der in der USBV enthaltenen Chemikalien

192 193 194

cc. Fremde DNA an Bestandteil der USBV

195 196

dd. Kooperation mit Polizei

197 198

c. Gesamtwürdigung

199

8. Tatfolgen

200

a. Geschädigter

201 202 203 204 205 206

b. Rechtsmedizinisches Gutachten

207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221

9. Vorsatz

222 223 224 225 226

10. Mordmerkmale

a.       Heimtücke

227 228

b.      Grausam

229 230 231 232 233 235 236 237 238

11. Schuldfähigkeit

239 240 241 242 243 244 245 246

IV.

247 248 249

V.

250 251 252 253 254 255 256 257

VI.

258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 270 271 272 273 275 276 277 278 280 281 282 283 285 286 287 288

VII.

289 290

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