Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 6 U 122/16

Tenor

Auf die Berufung der Beklagten wird das am 26.04.2016 verkündete Urteil der    5. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Düsseldorf (35 O 31/12) teilweise abgeändert und unter Zurückweisung des weitergehenden Rechtsmittels wie folgt neu gefasst:

Die Beklagte wird - unter Abweisung der Klage im Übrigen - verurteilt, an den Kläger 225.916,00 EUR brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 1. Juli 2012, weitere 109.555,56 EUR brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 1. Juli 2013 sowie für die Zeit vom 21. Juni 2012 bis zum 20. Juni 2014 eine Karenzentschädigung in Höhe von 506.511,36 EUR (21.104,64 EUR x 24) nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz auf 7.034,88 EUR seit dem 1. Juli 2012, auf jeweils 21.104,64 EUR seit dem 1. August 2012, 1. September 2012, 1. Oktober 2012, 1. November 2012, 1. Dezember 2012, 1. Januar 2013, 1. Februar 2013, 1. März 2013, 1. April 2013, 1. Mai 2013, 1. Juni 2013, 1. Juli 2013, 1. August 2013, 1. September 2013, 1. Oktober 2013, 1. November 2013, 1. Dezember 2013, 1. Januar 2014, 1. Februar 2014, 1. März 2014, 1. April 2014, 1. Mai 2014, 1. Juni 2014 sowie auf 14.069,76 EUR seit dem 1. Juli 2014 abzüglich auf den 20.12.2017 anzurechnender 361.448,27 EUR zu zahlen.

Es wird festgestellt, dass der Kläger der Beklagten durch Zahlung an die A…, zum Ersatz sämtlicher Schäden verpflichtet ist, die der A… aus oder im Zusammenhang mit dem zwischen dem 01.01.2010 und dem 27.02.2012 vorgenommenen Ankauf von Forderungen gegen rumänische Finanzbehörden von Nicht EU-Inländern entstanden sind und/oder entstehen werden, ausgenommen die Schäden, die die B… (vormals C…) gemäß der als Anlage BB 9 zum Schriftsatz vom 22.12.2017 überreichten Vereinbarung vom 20.12.2017 ausgeglichen hat.

Die Kosten des Rechtsstreits in der I. Instanz tragen der Kläger zu 90 % und die Beklagte zu 10 %; die Kosten der Nebenintervention in I. Instanz hat die Beklagte zu 57 % zu tragen, im Übrigen trägt die Streithelferin ihre Kosten selbst. Die Kosten des Rechtsstreits in der II. Instanz tragen der Kläger zu 77 % und die Beklagte zu 23 %; die Kosten der Nebenintervention in II. Instanz hat die Beklagte zu 23 % zu tragen, im Übrigen trägt die Streithelferin ihre Kosten selbst.

Das Urteil ist ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar. Dem jeweiligen Vollstreckungsschuldner wird nachgelassen, die Zwangsvollstreckung gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des vollstreckbaren Betrages abzuwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung eine Sicherheit in Höhe von 110 % des zu vollstreckenden Betrages leistet.


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