Urteil vom Landgericht Dortmund - 39 Ks-400 Js 206/17-15/17

Tenor

1.

Der Angeklagte wird wegen versuchten Mordes in neunundzwanzig tateinheitlich zusammentreffenden Fällen in Tateinheit mit Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion sowie in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in zwei tateinheitlich zusammentreffenden Fällen zu einer Freiheitsstrafe von

                                14 (vierzehn) Jahren

verurteilt.

2.

Der Angeklagte wird ferner verurteilt,

a.

an die Adhäsionsantragstellerin Y GmbH & Co. KGaA als Gesamtschuldner 14.442,93 EUR (netto) nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz hieraus seit dem 14.12.2017 zu zahlen;

b.

an den Adhäsionsantragsteller C ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000,00 EUR nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz hieraus seit dem 22.12.2017 zu zahlen;

c.

an den Adhäsionsantragsteller I ein Schmerzensgeld in Höhe von 20.000,00 EUR, abzüglich am 26.07.2018 gezahlter 2.000,00 EUR, nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz hieraus seit dem 11.04.2017 zu zahlen.

3.

Es wird festgestellt, dass die Schmerzensgeldforderung zu Ziff. 2. lit. c. aus einer unerlaubten Handlung heraus resultiert.

4.

Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens einschließlich der durch die Adhäsionsanträge angefallenen besonderen gerichtlichen Kosten und die notwendigen Auslagen der Adhäsionsantragsteller und Nebenkläger.

5.

Das Urteil ist bezüglich Ziffer 2. vorläufig vollstreckbar.

Angewendete Vorschriften:

§§ 211, 223 Abs. 1, 224 Abs. 1 Nr. 2, Nr. 3 u. Nr. 5, 308 Abs. 1, Abs. 3, 22, 23, 52 StGB.


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